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1 Grill­platz West mit Holzlager

Die Grill­plätze die­nen der Begeg­nung für Jung und Alt, für Wald­lieb­ha­ber und Spaziergänger/innen, Sport­ler und Erho­lungs­su­chende. Sie las­sen Frei­raum für zufäl­lige Begeg­nun­gen und unge­zwun­gene Geselligkeit.

2 Ein­gangs­tor / Auf­gang zur Aussichtsplattform

Am Ein­gang zum HüPfad befin­det sich die Infor­ma­ti­ons­ta­fel mit Hin­wei­sen zur scho­nen­den Nut­zung und dem Ziel des HüPfades.

Mit dem Ein­gangs­tor wird der Über­tritt in die Welt des Wal­des sym­bo­li­siert. Von der Hek­tik des All­tags, von der Hel­lig­keit geht es hin­ein in den geschütz­ten Bereich des Wal­des. Hier ist der Lärm gedämpft, sind Bewe­gun­gen bewusster.

Denn gleich nach dem Ein­gangs­tor füh­ren spie­le­risch ange­ord­nete Holz­tritte in den Wald hin­ein. Die unre­gel­mäs­si­gen Tritte sym­bo­li­sie­ren die unre­gel­mäs­si­gen Struk­tu­ren des Wal­des. Sie hel­fen, Balance zu fin­den, zu ent­schleu­ni­gen und ermög­li­chen das bewusste Ein­tre­ten in die Natur.

3 Aus­sichts­platt­form

Auf dem Was­ser­re­ser­voir der Was­ser­werke Zug WWZ befin­det sich eine Aussichtsplattform.

Aus dem Schutz des Blät­ter­da­ches her­aus geniesst man hier einen unver­bau­ten Blick in die Alpen hin­ein. Die Aus­sicht ist zwar allen Hünenberger/innen bekannt, aber die wenigs­ten neh­men sie bewusst war. Dank der ziel­ge­rich­te­ten Blick­füh­rung zwi­schen den Bäu­men hin­durch, schei­nen die Berge wie durch ein Fern­rohr beob­ach­tet viel näher zu sein.

Der Fern­blick lässt auf­at­men, durch­schnau­fen und sich selbst spüren.

Zum Abstieg vom Hügel ist jeder frei, sich selbst einen Weg zu suchen.

4 Gedeck­ter Grillplatz

Bei Regen aber auch Son­nen­schein wird sich manch einer gerne in den gedeck­ten Grill­platz zurück­zie­hen. Holz zum Feuer machen liegt bereit.

5 Baum­haus

Höhe­punkt des HüPfa­des ist im wahrs­ten Sinne des Wor­tes das Baum­haus. Die Welt von oben betrach­ten, über den Din­gen – vor allem aber über den Erwach­se­nen zu ste­hen, das wird hier ermög­licht, denn der Boden des Hau­ses liegt 2 Meter über dem gewach­se­nen Terrain.

Im Baum­haus kön­nen sich die Kin­der zurück­zie­hen, ihren eige­nen Gedan­ken nach­hän­gen, Rol­len­spiele spie­len und sich selbst sein.

Kom­mu­ni­ka­tion

Vom Baum­haus aus kann durch einen Trich­ter (Mega­phon) eine Bot­schaft an jeman­den auf dem Balancier-Pfad gesen­det wer­den. Dort steht ein glei­cher Trich­ter wie auf dem Baum­haus, mit dem die Bot­schaft emp­fan­gen wer­den kann.

6 Wald­sofa

Das Wald­sofa ist Ruhe– und Begeg­nungs­ort glei­cher­mas­sen. Mit­ten im Dickicht, vor neu­gie­ri­gen Bli­cken vor­bei­lau­fen­der «Hün­de­ler» oder Jog­ger geschützt, lässt es sich hier träu­men, lau­schen, schauen und die Atmo­sphäre des Wal­des mit allen Sin­nen erfor­schen. Hier stört kein Grill­feuer die Duft­welt, hier stö­ren keine her­um­ren­nen­den Kin­der. Hier kön­nen Kin­der­gärt­ne­rIn­nen Geschich­ten erzäh­len oder Müt­ter ihr Baby stillen.

Das Wald­sofa wurde von Hünen­ber­ge­rin­nen und Hünen­ber­gern zusam­men mit dem Lions Club Zen­tral­schweiz gebaut. Bil­der dazu fin­den Sie hier.

7 Sitz­bank

Von der Sitz­bank am öst­li­chen Wald­rand geniesst man einen atem­be­rau­ben­den Blick Rich­tung Cham über die Albis­kette bis tief in den Kan­ton Aar­gau hinein.

Wäh­rend die Aus­sichts­platt­form die Welt der Alpen und Vor­al­pen eröff­net, fällt hier der Fokus auf die Zivi­li­sa­tion, die Über­bau­un­gen, die Auto­bahn. Hier nimmt man auch den Lärm der Zivi­li­sa­tion wahr, wenn­gleich man in Dis­tanz dazu blei­ben kann.

8 Spin­nen­netz

Das Netz aus Sei­len, das boden­nah und waag­recht ange­bracht wird, ani­miert, mög­lichst geschickt das Netz zu durch­schrei­ten, ohne dass das Glöck­lein klingelt.

Das Netz ahmt einer­seits die Unweg­sam­keit der Natur nach: Würde man nichts tun, würde die Natur den Boden zuwach­sen las­sen und nie­mand könnte mehr auf­recht durch den Wald gehen. Man müsste sich ducken oder strecken.

Ande­rer­seits wird hier das Bewusst­sein für den Wald auf spie­le­ri­sche Weise beson­ders geschärft: Der Wald birgt Gefah­ren: Dass Glöck­lein läu­ten, wenn man die Seile berührt, ist ein Hin­weis dar­auf, dass man nicht alles, was im Wald ist, auch berüh­ren sollte. Es gibt Sta­cheln und Dor­nen – immer­hin aber tut das Glöck­lein weni­ger weh!

Des­halb gilt es, aus­ser­halb der Wege Rück­sicht auf Pflan­zen und Tiere zu neh­men. Nur wer vor­sich­tig vor­wärts geht – so wie man vor­sich­tig über die Seile stei­gen muss – erreicht das Ziel und wird dabei eini­ges ent­de­cken: Schne­cken, Käfer, Brom­bee­ren, Moos, Pilze, Amei­sen etc.

9 Balancier-Pfad

Wackel­stege, Brü­cken und Hol­z­ele­mente hel­fen, den unweg­sa­men Wald­bo­den geschützt zu über­que­ren. Hier wach­sen dor­nige Brom­beer­sträu­cher und andere Pflanzen.

Der Weg­ab­schnitt dient der Ent­schleu­ni­gung, der Bewe­gung und för­dert das bewusste Wahr­neh­men der Umge­bung und des Wal­des: Man kann nicht rasch über die Ele­mente hin­weg­ren­nen, Geschick, Balance und Tritt­fes­tig­keit sind gefor­dert. Aber auch Vor­sicht und Ehr­furcht sowie Ver­trauen in sich selbst. Gleich­zei­tig erfährt man hier unmit­tel­bar den Wild­wuchs des Waldes.

Kom­mu­ni­ka­tion

Vom Balancier-Pfad aus kann durch einen Trich­ter (Mega­phon) eine Bot­schaft an jeman­den im Baum­haus gesen­det wer­den. Dort steht ein glei­cher Trich­ter wie auf dem Balancier-Pfad, mit dem die Bot­schaft emp­fan­gen wer­den kann.